Programm
Ralph Vaughan Williams, Matthew Locke:
Songs und Duos (arrangiert für Violine und Kontrabass)
Paul Schoenfield:
Café Music (arrangiert für Klavier, Violine und Kontrabass)
Ralph Vaughan Williams:
Klavierquinett c-Moll
Ralph Vaughan Williams, Matthew Locke:
Songs und Duos (arrangiert für Violine und Kontrabass)
Paul Schoenfield:
Café Music (arrangiert für Klavier, Violine und Kontrabass)
Ralph Vaughan Williams:
Klavierquinett c-Moll
Alexander Sprung, Violine
Mario Antón-Andreu, Viola
Janet Boram Lee, Violoncello
Asako Tedoriya, Kontrabass
Benyamin Nuss, Klavier
Das kammermusikalische Repertoire, das sowohl Klavier als auch Kontrabass einbezieht, ist überaus rar. Bis auf Franz
Schubert mit seinem berühmten »Forellenquintett« und Antonín Dvorák mit seinem op. 77 haben sich kaum namhafte Komponisten dafür interessiert, obwohl die Besetzung doch eigentlich neue klangliche Gestaltungsräume eröffnet. Umso schöner, dass die Witwe von Ralph Vaughan Williams in den 1990er Jahren das c-Moll-Klavierquintett ihres verstorbenen Mannes freigegeben hat – er selber hatte es, wie eine Reihe anderer Kammermusikwerke, zurückgezogen. Es wäre schade gewesen, auf den hochromantisch schwelgenden Tonfall und den melodischen Einfallsreichtum dieses Werkes verzichten zu müssen.
Matthew Locke muss eine faszinierende, aber auch recht streitbare Persönlichkeit gewesen sein: Geboren um 1622 im englischen Devon, war er nämlich einerseits der bekannteste Komponist seiner Zeit auf der Insel, andererseits war er aber wohl auch derjenige, der bei allem Patriotismus am freudigsten bereit war, gegen die kontrapunktischen Gepflogenheiten der Epoche zu verstoßen: Er experimentierte wagemutig mit Chromatik und Dissonanzen, die weit in die Zukunft wiesen, und gilt als einer der Wegbereiter der damals gänzlich unpopulären Oper in England.
Lassen wir zuletzt den Komponisten Paul Schoenfeld selbst über sein Werk sprechen: »Die Idee, ›Café Music‹ zu komponieren, kam mir 1985, nachdem ich eines Abends für den Pianisten in einem Restaurant eingesprungen war. Meine Absicht war es, eine Art gehobene Dinnermusik zu schreiben – Musik, die in einem Restaurant gespielt werden könnte, aber auch (gerade so) ihren Weg in einen Konzertsaal finden könnte. Das Werk greift viele Musikrichtungen auf; so sind beispielsweise amerikanische Musik des frühen 20. Jahrhunderts, Wiener Musik, leichte Klassik, Zigeunermusik und Broadway-Musik vertreten.«
| Preis | 20,00 (10,30) auf allen Plätzen |
Ermäßigte Preise (jeweils circa 50%) für Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler und Studenten bis 29 Jahre, Auszubildende, Schwerbehinderte (mind. 80%) und Inhaber eines Vergünstigungsausweises. Beachten Sie dabei bitte, dass Ermäßigungen nur für den berechtigten Personenkreis gelten. Berechtigungsnachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.
U-30 Spezial: Schüler und Studenten bis einschließlich 29 Jahre sowie Inhaber eines Vergünstigungsausweises (Bochum Pass) zahlen 10 Minuten vor Beginn der BoSy-Konzerte für Restkarten nur 7,00 Euro