Zwei Meisterwerke der Wiener Klassik: Dieses Programm führt von der souveränen Eleganz Mozarts zur kraftvollen Ausdruckswelt des jungen Beethoven.
Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“ geht auf eine Serenade zurück, die ursprünglich für eine Salzburger Festlichkeit entstand, später entwickelt Mozart daraus eine seiner brillantesten Symphonien. Glanzvolle Fanfaren, lebhafte Rhythmen und eine sprühende Leichtigkeit prägen das Werk, und besonders das rasante Finale mit seiner virtuosen Energie ist wie gemacht für unsere Pur-Reihe.
Im zweiten Teil des Abends steht Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 auf dem Programm. Obwohl es die Nummer Zwei trägt, handelt es sich um Beethovens erstes veröffentlichtes Klavierkonzert und zeigt den Komponisten noch stark von Mozart beeinflusst – zugleich aber bereits mit jener individuellen Kraft und Kühnheit, die später sein Schaffen prägen sollte. Lyrische Eleganz, humorvolle Dialoge zwischen Solist und Orchester und schließlich das temperamentvolle Finale prägen dieses Werk voller Charme und Virtuosität.