Mit diesem Konzert findet der Beethoven-Schwerpunkt unseres neuen Generalmusikdirektors seinen Anfang: Die Kombination von Beethovens Symphonien mit Werken von Komponisten, die eine besondere Verbindung zu Bochum und den Bochumer Symphonikern haben, wird uns in den kommenden Jahren begleiten.
Zu Beginn der Konzerte steht jeweils eine „Fanfare for the uncommon woman“ von Joan Tower, einer der wichtigsten Komponistinnen Amerikas. Die erste Fanfare der Reihe setzt mit kraftvollen Blechbläserklängen und rhythmischer Prägnanz ein selbstbewusstes musikalisches Zeichen und eröffnet das Konzert mit eindrucksvoller Energie.
Die Förderung der zeitgenössischen Musik über Auftragsvergaben oder Uraufführungen gehören nach unserem Verständnis zu unseren ureigensten Aufgaben, und so freuen wir uns auf die Uraufführung des Konzerts für Violoncello und Orchester von Wang Jue, gespielt von unserem Solo-Cellisten Wolfgang Sellner.
Es folgen die farbenreichen „Symphonischen Metamorphosen über Themen von Carl Maria von Weber“. Mit ihnen formt Paul Hindemith, ausgehend von Motiven des romantischen Komponisten Carl Maria von Weber, ein rhythmisch pointiertes Werk voller überraschender Wendungen und klanglicher Raffinesse.
Zum Abschluss des Konzertes erklingt schließlich die Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 von Ludwig van Beethoven. Hier zeigt sich bereits der eigenständige Ton des jungen Beethoven: verwurzelt in der Wiener Klassik, zugleich voller frischer Ideen, Humor und Energie.