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Meisterstücke

Obsessionen

Großer Saal

Programm

Leoš Janáček
Žárlivost
Claude Debussy
Fantaisie pour piano et orchestre
Florent Schmitt
La Tragédie de Salomé

Mit

Bochumer Symphoniker
Jean-Efflam Bavouzet, Klavier
Sylvain Cambreling, Dirigent

Tischgespräch mit Bjørn Woll um 19 Uhr im Kleinen Saal

Beschreibung

Obsessionen entfesseln ungeahnte Kräfte – manche zerstörerisch, manche kreativ. Beiden Wirkungen leidenschaftlicher Verstrickungen gehen wir in unserem Konzert nach.

Den Anfang macht „Žárlivost“ von Leoš Janáček, das früheste programmatische Werk des Komponisten. Janáčeks Oper „Jenůfa“ und „Žárlivost“ beruhen auf der gleichen Grundidee: Ein Mann in ländlichem Umfeld liebt eine Frau so leidenschaftlich und eifersüchtig, dass er sie eher verstümmeln oder umbringen würde, als sie einem anderen zu überlassen. Obwohl Janáček noch bis 1903 die Ouvertüre als Vorspiel zu seiner Oper einsetzen wollte, hatte er schon bei der ersten Aufführung des Bühnenwerks von dieser Idee Abstand genommen. Stattdessen verwendete er das Werk als unabhängige Konzert-Ouvertüre.

Claude Debussys lebenslange Begeisterung für asiatische Musik begann mit einem Besuch der Weltausstellung in Paris 1889. Während die anderen Besucher den Eiffelturm, das Herzstück der Ausstellung, bewunderten, hörte der 27-jährige Komponist dort ein javanisches Gamelan-Ensemble, und diese Entdeckung markierte den letzten Schritt in der Entwicklung der musikalischen Sprache des jungen Komponisten. Debussy komponierte die die „Fantaisie pour piano et orchestre“ in den Jahren 1889/90, das Werk ist jedoch nicht als typisches Klavierkonzert des 19. Jahrhunderts angelegt, mit dem üblichen Wechselspiel zwischen Solist und Orchester, vielmehr wird der Klaviersolist, in unseren Konzerten Jean-Efflam Bavouzet, harmonisch in den Orchesterklang eingebunden.

„La Tragédie de Salomé“ ist das bedeutendste Orchesterwerk von Florent Schmitt. Igor Strawinski äußerte seine Wertschätzung in einem Brief wie folgt: „God, how fine it is! It is one of the greatest masterpieces of modern music”. Die biblische Geschichte von der betörenden Tochter Herodias, die von ihrer unbezähmbaren Begierde nach Johannes dem Täufer geleitet wird, sagte dem Temperament des aus Lothringen stammenden Komponisten zu, vor allem nachdem er durch Reisen nach Marokko und in die Türkei direkten Kontakt mit der orientalischen, genauer gesagt der islamischen Welt gehabt hatte. Florent Schmitts Partitur strotzt vor Farbe, Energie und Sinnlichkeit und übersetzt die Geschichte der Salome in intensive musikalische Bilder.

Einzelpreis

PK HP47,00 (23,80)
PK 142,00 (21,30)
PK 234,00 (17,30)
PK 328,00 (14,30)
PK 418,00 (9,30)

Ermäßigte Preise (jeweils circa 50%) für Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler und Studenten bis 29 Jahre, Auszubildende, Schwerbehinderte (mind. 80%) und Inhaber eines Vergünstigungsausweises. Beachten Sie dabei bitte, dass Ermäßigungen nur für den berechtigten Personenkreis gelten. Berechtigungsnachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.
U-30 Spezial: Schüler und Studenten bis einschließlich 29 Jahre sowie Inhaber eines Vergünstigungsausweises (Bochum Pass) zahlen 10 Minuten vor Beginn der BoSy-Konzerte für Restkarten nur 7,00 Euro 


Ihre Eintrittskarte wird zum Fahrschein!
Freie Hin- und Rückfahrt mit VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) in der Preisstufe B, bezogen auf das Tarifgebiet 36, Bochum.

Abonnementpreis

PK HP212,40 (108,00)
PK 1190,20 (96,60)
PK 2154,20 (78,60)
PK 3127,20 (65,40)
PK 482,20 (43,20)

6 Konzerte, jeweils Do oder Fr, Großer Saal
ermäßigt jeweils circa 50%