Tickethotline: 0234 910 86 66

Chaplins Universum

Ein Blick auf den Musiker, Komponisten und ikonographischen Cineasten 

Charlie Chaplin war Regisseur, Schauspieler und Musiker in einem. Sein Perfektionismus schenkte uns cineastische Meisterwerke wie "Goldrausch", "Lichter der Großstadt", "Moderne Zeiten" oder "Der große Diktator".

Verstärkt werden Chaplins Filmcharaktere nicht zuletzt durch die Musik, die er zu seinen Leinwandgeschichten erfand. Für seine Musik zu "Rampenlicht" erhielt er sogar einen Filmmusik-Oscar. Dabei war Chaplin fasziniert vom Orchesterklang: "Nichts ist aufregender als eine selbstkomponierte Melodie zum ersten Mal vom einem Orchester gespielt zu hören."

Eine fundierte Instrumentalausbildung erhielt Chaplin nie, geschweige denn geregelten Kompositionsunterricht. Zwar begann er schon früh Geige und Cello zu lernen, er übte viel und beherrschte die beiden Instrumente wohl ganz ordentlich, aber wenn er seine Filmmusiken komponierte, dann pfiff oder sang er seinen Arrangeuren und Mitarbeitern Melodien vor, die sie dann notieren und orchestrieren mussten, denn Noten lesen und schreiben konnte er nicht.

Chaplins Interesse an der Musik und dem Musikleben seiner Zeit wird auch durch zahlreiche Bekanntschaften dokumentiert: Er war mit Hanns Eisler bekannt, posierte auf Fotos mit Igor Strawinsky, dinierte mit Vladimir Horowitz, Sergei Rachmaninow und Arnold Schönberg.

Mit unserem Fokus huldigen wir diesem AusnahmeMultiTalent auf eine Weise, die ihm wohl auch gefallen hätte: in Bild und Ton.

Die Konzertprogramme finden Sie hier.